1882-07-01
Endes Unterzeichneter bescheinigt hiermit: daß der Gärtner-Gehülfe Heinrich Schmidt geb: zu Leutbach Kreis Glogau in der Zeit vom 1ten Ocktober 1881 bis 1ten Juli 1882 im herrschaftlichen Schloßgarten zu Leutbach als Gehülfe in Arbeit gestanden. Derselbe hat sich während der Zeit stets treu, ehrlich und fleißig betragen, kann Ihn daher allen geehrten Herrschaften und Fachgenossen als einen durchaus tüchtigen und brauchbaren Gärtner bestens empfehlen.
Grund seines Abganges: freiwillig, um anderweitig Stellung anzunehmen.
Leutbach d: 1ten Juli 1882. M: Knobel, Kunstgärtner.
1883-11-15
Der Gärtner Heinrich Schmidt gebürtig aus Leutbach Kreis Glogau ist vom ersten Juli 1882 bis heute in meinem Dienst gewesen.
Derselbe hat sich in der ganzen Zeit als ordentlicher Mensch geführt und als tüchtig und brauchbar in seinem Fach bewiesen, so daß ich ihn nur empfehlen kann.
Dies Zeugnis wird demselben unter der Zeit ausgestellt, da ich Hünerey verkauft und von hier fortgehe.
Hünerey d. 15. November 1883. J. Lichtheim.
1884-04-02
Dem Kunstgärtner Herrn Heinrich Schmidt, gebürtig aus Leutbach Kreis Glogau, bescheinige hiermit daß derselbe vom 1ten November 1883 bis Ultimo Maerz 1884, auf hiesigem Dominium als Kunstgärtner fungirt hat. Derselbe ist seinem Fach in allen Theilen gewachsen, und war derselbe stets fleißig, nüchtern und zuvorkommend; und wünsche ich demselben bei seinem Abgang von hier, daß es ihn stets gut ergehen möge.
Sein Abgang erfolgt wegen Verheiratung.
Dominium Hünerey d. 2ten April 1884. Die Gutsverwaltung.
Stempel: Guts-Vorstand zu Hünerei KR. Glogau.
1884-08-05
Otto Thamm früher Rittergutsbesitzer Langhermsdorf, Post Niebusch via Sorau, N-L. jetzt Breslau, Palmstr. 35.II
Zeugniß. Hiermit bescheinige ich dem Kunstgärtner H. Schmidt geboren in Leutbach Kr. Glogau, daß derselbe vom 1. April bis 20. Mai 1884 bei mir als solcher in Kondition stand, und von m. Besitznachfolger zunächst übernommen wurde.
p. Schmidt hat als Gärtner, einen sehr verwahrlosten Garten bald in Ordnung gebracht und sehr fleißig gearbeitet, als Diener gleichzeitig mit benutzt, hat er sich als solcher sehr gewandt benommen und sich somit nach jeder Richtung hin meine vollste Zufriedenheit erworben.
Die Führung des p. Schmidt war tadellos.
z.Z. Flims bei Chur Canton Graubünden den 5. August 1884. Otto Thamm.
1886-07-02
E. Anders u. Sohn, Eichberg bei Bunzlau, den 2. July 1886.
Zeugniß! Der Kunstgärtner Henrich Schmidt geb. aus Leutbach Kr. Glogau war vom 1. October 1884 bis Heute als Gärtner in meinen Diensten.
Derselbe hatt sich während dieser Zeit in jeder Hinsicht tadellos geführt und kann ich dem p. Schmidt das Zeugniß eines braven fleißigen Menschen, - welcher sich vor keiner Arbeit scheut! - mit vollem Rechte ertheilen.
Sein Abgang erfolgt auf eigenen Wunsch, u. sehe ich ihn ungern scheiden, meine besten Wünsche für sein ferneres Wohlergehen begleiten ihn.
Eichberg am 2. July 1886. Anders. Fabrikbesitzer.
1897-04-01
Abgangszeugniß.
Der Kunstgärtner Heinrich Schmidt hat bei mir vom 2ten Juli 1889 bis 1. April 1897 als Gärtner und Wildpfleger in Diensten gestanden.
Derselbe hat sich während dieser Zeit stets treu, durchaus ehrlich und fleißig im Garten, wie in der Pflege und Aufzucht des Wildes gezeigt und kann ich denselben für jeden der beiden Posten auf das Beste empfehlen. Sein Abgang von hier, erfolgt auf seinen Wunsch, weil er die Schule für seine Kinder zu weit hat.
Ich wünsche dem p. Schmidt von Herzen alles Gute für die Zukunft.
Klein-Schwein bei Gramschütz den 1. April 1897.
Vom Jahre 1. Juli 1886 bis dahin 1889 war p. Schmidt auf dem väterlichen Gute Druse hies. Kreises thätig, wo er auch zur vollsten Zufriedenheit seine Pflicht gethan hat.
Friedrich Mathiu[?]
1898-03-31
Der Gärtner H. Schmidt war vom 1ten April 1897 bis 1ten April 1898 hier in Stellung. Während dieser Zeit hat sich Schmidt stets als fleißig, ehrlich und nüchtern erwiesen. Derselbe ist in seinem Fach in jeder Beziehung firm und kann ihn mit besten Gewissen aufs aller wärmste empfehlen. Sein Abgang erfolgt aus eignem Willen und erfolgt derselbe, weil in hiesiger Stellung der Gärtner auch in der Wirtschaft beschäftigt wird. Ebenso ist seine Familie so ordentlich, arbeitsam u. fleißig. Seinen Abgang bedauere ich sehr und wünsche ich ihm für die Zukunft das Beste.
Dom. Stronn d. 31.3.98. Wegener.
1899-04-09
Der Gärtner u. Förster Heinrich Schmidt hat vom 1ten April 1898 bis 1ten April 1899 bei mir in Diensten gestanden, derselbe war fleißig, nüchtern, zuvorkommend u. stets bemüht seine Verpflichtungen auf das Beste zu erfüllen.
Niegsen d. 9ten April 1899. Borrmann. Rittergutsbesitzer.
1906-02-28
Vertrag.
Der Gärtner Heinrich Schmidt wird von den Herren Rittergutsbesitzer Georg u. Dr. Richard Pacully als Leiter der Schloßgärtnerei Kraschen zum 1ten April 1906 engagirt.
Er verpflichtet sich sämtliche in sein Fach schlagenden Arbeiten unter denen besonders hervorgehoben wird: Die Pflege des Parkes, der Zier-, Gemüse- und Obstgärten, Dekoration und Ausschmückung des Wohnhauses. Die Pflege der Alleebäume u. Pflanzenschulen u.s.w. in jeder Beziehung sauber und zur Zufriedenheit seiner Herren Chefs auszuführen.
Er übernimmt auch die Fischzucht in den den Herrn Besitzern gehörigen Teichen und Gewässern, und hat auf eine rationelle Ausnutzung zu halten, insbesondere der künstlichen Forellenzucht sich zu widmen; desgleichen gilt von der Pflege der Bienen, die ihm ebenfalls anvertraut werden.
Der Gärtner hat über die Garteneinnahmen Buch zu führen und wöchentlich abzurechnen.
Für treue Pflichterfüllung erhält der Gärtner:
1.) an Gehalt pro Quartal 100,00 Mk (Hundert Mark)
2.) Eine Tantieme von 25% von den verkauften Gartenerzeugnissen und den verkauften Fischen. Von der Tantieme ist der persönliche Bedarf der Herrschaft ausgeschlossen. Neuanschaffungen und Abschaffungen sind von der Tantieme ebenfalls ausgeschlossen.
3.) Freie Wohnung und Beheizung. Bei letzterem hat er sich jedoch der größten Sparsamkeit zu befleißigen.
4.) Drei Zentner Roggen pro Quartal.
5.) Ein Pfund Butter pro Woche.
6.) 1 1/2 Ltr. Milch pro Tag.
7.) Kartoffeln nach Bedarf von denen die im Garten angebaut werden; ausgeschlossen sind diejenigen, die zur Saat angebaut werden.
Er hat auch einen Lehrling zu halten, der täglich im Garten arbeiten muß. Er übernimmt auch die Beköstigung und Logis des Lehrlings und erhält dafür:
1.) in baar Fünfzehn Mark monatlich.
2.) 1 1/4 Ctr. Roggen pro Quartal.
3.) 1/2 Ltr. Milch täglich und 3/4 (Pfund) Butter wöchntlich.
Es verstehen sich die sämtlichen Bezüge in baar und Naturalien erhältlich postnumerando; die Milch täglich.
Er hat ferner die Leitung der Posthilfsstelle zu übernehmen. Die ihm anzuweisende Dienstwohnung hat er vor dem Engagement gesehen. Seine Originalzeugnisse hat er beim Antritt des Dienstes abzugeben.
Er hat sich in jeder Beziehung den Herren Chefs gegenüber als auch deren Vertreter anständig zu betragen. Das Gegenteil hiervon, oder grobe Vernachlässigung seiner Pflichten, oder Trunkenheit kann evtl. eine sofortige Auflösung des Vertrages zur Folge haben. Während der Abwesenheit der Herren Besitzer hat er den Anweisungen des jedesmaligen Oberinspektors Folge zu leisten und bei etwaiger Entfernung nach auswärts von demselben Urlaub nachzusuchen.
Eine Auflösung des Vertrages kann von beiden Seiten am 1ten eines Quartals erfolgen, jedoch hat die Kündigung 6 Wochen vorher zu erfolgen.
Tritt er die Stellung nicht zur rechten Zeit an, so hat er eine Conventionalstrafe von zweihundert Mark zu zahlen.
Kraschen, am 28ten Februar 06.
gez. Schmidt gez. Dr. R. Pacully in Generalvollmacht.
1899-03-27
Schulentlassungszeugnis.
Der Schüler Fritz Schmidt, Sohn des Gärtners Heinrich Schmidt, geboren den 19ten Januar 1885 in Eichberg Kreis Bunzlau, in die Schule eingetreten am 1ten April 1891 zu Grammschütz Kreis Glogau, wird nach beendeter Schulpflicht in Gemäßheit der gesetzlichen Bestimmungen hiermit aus der Schule entlassen.
Fleiß und Verhalten war Recht gut, Schulbesuch war regelmäßig. Leistungen: Religion: Recht gut. Deutsch: Recht gut. Rechnen: Recht gut. Geographie: Recht gut. Geschichte: Recht gut. Naturlehre: Gut. Schönschreiben: Befriedigend. Zeichnen: Zieml. gut. Gesang: Zieml. gut. Turnen: Gut.
Dies wird dem oben genannten Schüler mit dem Bemerken bescheinigt, daß derselbe in dem hiesigen Schülerverzeichnissen gestrichen worden ist.
Polgsen, den 27ten März 1899. Unterschrift.
Confirmations-Schein.
Fritz Heinrich Alexander Schmidt geboren den 19. Januar 1885 zu Eichberg, getauft den 8. Februar 1885, ist heute in der evangelischen Kirche zu Polgsen confirmiert worden und hat darauf das heilige Abendmahl empfangen.
Polgsen, den 26. März 1899. Unterschrift.
(Ich habe für dich gebeten, daß dein Glaube nicht aufhöre.)
1902-06-22
Handwerkskammer zu Liegnitz. Lehr-Zeugnis.
Ich bescheinige hiermit, daß der Schmiede-Lehrling Fritz Schmidt geboren am 19ten Januar 1885 zu Eichberg Kr. Bunzlau bei mir vom 25ten Mai 1899 bis 1ten Juni 1902 als Schmiede-Lehrling beschäftigt worden ist und daß er sich die Kenntnisse und Fertigkeit zur Ausführung der in sein Handwerk einschlagenden Arbeiten angeeignet und sich während seiner Lehrzeit gut geführt hat.
Bolkenhain, den 22ten Juni 1902. Der Lehrmeister. Karl Renner.
Vorstehende Unterschrift des Schmiedemeisters Karl Renner hier wird hiermit amtlich beglaubigt.
Bolkenhain, den 23. Juni 1902. Die Polizeiverwaltung.
Handwerkskammer zu Liegnitz. Prüfungs-Zeugnis.
Der unterzeichnete Prüfungsausschuß bescheinigt hiermit, daß der Schmiede-Lehrling Fritz Schmidt geboren am 19ten Januar 1885 zu Eichberg Kr. Bunzlau welcher vom 25ten Mai 1899 bis 1ten Juni 1902 bei dem Schmiedemstr. Karl Renner zu Bolkenhain seine Lehrzeit zurückgelegt, am 22ten Juni 1902 sich vor uns der Gesellen-Prüfung für das Schmiede-Handwerk unterzogen und dieselbe im Praktischen mit gut, im Theoretischen mit gut bestanden hat, wird hiemit bescheinigt.
Bolkenhain, den 22ten Juni 1902.
Der Prüfungsausschuß der Handwerkskammer zu Liegnitz.
Der Schmiede- u. Schloßer-Innung zu Bolkenhain.
[Innungs-Siegel und zwei Unterschriften.]
1902-10-06
Der Schmiedegesell Fritz Schmidt hatt vom 1ten Juni 1899 bis 4ten Oktober 1902 bei mier gearbeitet, er hatt sich während der Zeit sehr gut betragen, u. ist heut auf seinen eigenen Wunsch entlassen worden
Bokenhain d. 5ten Oktober. Karl Renner. Schmiedemeister.
Vorstehende eigenhändige Unterschrift des Schmiedemeisters Karl Renner hier wird hiermit beglaubigt.
Bolkenhain, den 6. Oktober 1902 Die Polizei-Verwaltung.
1907-06-15
Es wird hiermit bestätigt das Inhaber dießes Fritz Schmidt Schmiedegehilfe vom 7. März 1904 bis 30. September 1905, vom 2. Oktober 1906 bis 15. Juni 1907 bei mir in Arbeit stand, und dieselbe nach meiner Zufriedenheit gethan hatt, auch die Entlassung erfolgte auf seinen Eigenen Wunsch.
Robert Hempel Wagenbauer Oberoderwitz in Sachsen.
[Stempel:] Robert Hempel Wagenbauer Leutersdorf i/S.
1910-08-20
Julius Lange, Waltersdorf b/Zittau, den 22. Aug. l910
Zeugniss. Fritz Schmidt, geb. 19. Januar 1885 Eichberg Kr. Bunzlau war in meiner Fabrik in Waltersdorf vom 21. Juni 1909 bis 20. August 1910 als Heizer tätig. Derselbe verläßt diesen Posten heute auf eigenen Wunsch, bei welcher Gelegenheit ich bezeuge, daß Sch. seine Arbeiten mit Gewissenhaftigkeit und Fleiß ausgeführt u. sich als pflichttreu und ehrlich erwiesen hat; auch war seine Führung durchaus zufriedenstellend. -
Vorstehendes bezeugt der Wahrheit gemäß Julius Lange
Beglaubigt Ortsbehörde Waltersdorf. mechan. Weberei.
Zeugnis. Ich Bescheinige hiermit gern daß der Heizer und zeitweiße Maschinist Fritz Schmidt in Firma Julius Lange mechan. Weberei Waltersdorf während dieser Zeit von 8. Juni 1909 bis 20. August 1910 hier in Arbeit gestanden hat und durch seine Ortnungsliebe, seinen Fleiß seine Vorsichtigkeit meine vollste Zufriedenheit erwarb.
Zu seinem weiteren fortkommen wünsche ich Ihm fiel Glück.
Waltersdorf den 20. August 1910. Alwin Halank Maschinenmeister.
Beglaubigt Ortsbehörde Waltersdorf.
1912-06-01
August Neumann Maschinenbau-Anstalt und Reparatur-Werkstatt Flämischdorf bei Neumarkt, den 1. Juni 1912.
Zeugnis! Der Schlosser Fritz Schmidt war vom 26.VIII.1910 bis heute in unserer Fabrik tätig und hat sich während dieser Zeit als ein fleißiger u. pflichttreuer Arbeiter bewiesen. Der p. Schmidt verläßt heute seine Stellung auf eigenen Wunsch und begleiten ihn unsere besten Wünsche für sein ferneres Wohlergehen auf seinem Lebenswege.
Hochachtungsvoll! A. Neumann u. Janke.
1912-12-31
Schlesische Cellulose- u. Papier-Fabriken Actien-Gesellschaft, Maltsch a/O, den 31. Dezember 12.
Zeugnis! Herr Fritz Schmidt aus Maltsch war vom 3. Juni bis 31. Dezember 1912 bei uns als Fabrik-Schlosser beschäftigt. Mit seinen Leistungen und seinem Betragen waren wir stets außerordentlich zufrieden. Wir bedauern seinen Abgang, der auf seinen eigenen Wunsch erfolgt und wünschen ihm für seine weitere Laufbahn alles Gute.
Filiale Maltsch der Schles. Cellulose- u. Papier-Fabriken.
1918-12-31
J. G. Gulich u. Söhne, Mechanische Weberei.
Waltersdorf i./S. (Amtsh. Zittau), den 31. Dec. l918.
Zeugniss! Hiermit bezeugen wir dem Inhaber dieses, Herrn Fritz Schmidt aus Waltersdorf, dass derselbe in der Zeit vom 12. Januar 1913 bis zum Ausbruch des Krieges als Maschinenmeister in unserer mechanischen Weberei angestellt gewesen ist u. seinen Dienst zu unserer vollsten Zufriedenheit versehen hat. Er hat es verstanden, unseren Dampfkessel sowie Dampfmaschine trotz schlechter Kohlenverhältnisse stets in Betrieb u. in gutem Zustande zu erhalten. Ausserdem hat Herr Schmidt alle erforderlichen Reparaturen an unseren Webereimaschinen etc. zu unserer vollsten Zufriedenheit ausgeführt. Herr Schmidt hat seine Stellung verlassen, da er bei Ausbruch des Krieges zum Militär eintreffen musste u. begleiten ihn für sein ferneres Wohlergehen unsere besten Wünsche, ppa J. G. Gulich u. Söhne.
1921-01-24
Armaturenwerke Blanke u. Rast, Dippoldiswalde, den 24.1.1921
Zeugnis. Herr Fritz Alexander Schmidt, geboren am 19.1.1885 zu Eichberg, Kreis Bunzlau i.Schl., ist seit 23.9.1918 bis heute bei uns als Montage-Schlosser beschäftigt worden. Er hat in unseren ausgedehnten Fabrikanlagen die vorkommenden Reparaturen an der Dampfheizungsleitung, sowie alle anderen Arbeiten stets zu unserer vollen Zufriedenheit ausgeführt. Wir können ihm das Zeugnis eines zuverlässigen Mannes ausstellen. Seine Führung war jederzeit tadellos. Er verlässt uns auf eigenen Wunsch, um eine Stelle als Maschinen-Meister anzunehmen. Armaturenwerke Blanke u. Rast.
Ingenieur Fritz Kuhne, Fabrikdirektor, Dippoldiswalde i.Sa.
Zeugnis. 10.4.21
Ich bescheinige hiermit Herrn Fr. Schmidt, daß er bei der Firma 'Armaturenwerke Blanke u. Rast' Dippoldiswalde, bei welcher ich bis zum 30.11.20 als techn. Direktor tätig war, vom 23.9.18 bis 30.11.20 als Betriebsmonteur beschäftigt worden ist. Während dieser Zeit hatte Herr Schmidt alle vorkommenden Betriebsarbeiten, wie Reparaturen, Umänderungen u. Neuanfertigungen zu erledigen, und hat er diese Arbeiten mit Verständnis, Fleiß u. Geschick ausgeführt. Seine Leistungen sowie seine Führung waren jederzeit vorbildlich, und kann ich ihn bestens weiter empfehlen.
Direktor F. Kühne.
Zeugnis. Auf Grund einer am heutigen Tage mit Erfolg abgelegten mündlichen Prüfung wird dem Heizer u. Maschinist Herrn Fritz Schmidt aus Eichberg Kr. Bunzlau hiermit bescheinigt, daß er diejenigen Kenntnisse besitzt, die zu einer sachgemäßen Bedienung von Dampfkessel- und Dampfmaschinen-Anlagen erforderlich sind.
Dresden, den 27. November 1919. Gewerbe-Aufsichtsamt.
Stempel: K.S. Gewerbe-Inspektion Dresden, I.
1924-03-28
Muldentalwerke Akt.-Ges. Freiberg und Grossenhain i.Sa.
Zeugnis. Freiberg i.Sa. den 28. März 1924
Wir bestätigen hiermit, dass Herr Fritz Schmidt, geboren am 19. Januar 1885 in Eichberg, Kreis Bunzlau i. Schles., seit dem 20. Januar 1921 bis zum 31. März 1924 bei uns als maschinentechnischer und elektrotechnischer Leiter beschäftigt gewesen ist.
Herr Schmidt hat während seiner Tätigkeit in unserem Werke sich unsere vollste Zufriedenheit in jeder Beziehung erworben und sehen wir ihn nur ungern scheiden.
Seine Charaktereigenschaften, Fleiß und Führung haben niemals auch nur zur geringsten Beanstandung Anlass gegeben und können wir Herrn Schmidt auf das wärmste empfehlen.
Muldentalwerke Aktiengesellschaft.
Freiberg, i. Sachsen, d. 30. September 1921.
Bei meinem Austritt als Direktor der Muldentalwerke Akt.Ges. Freiberg i. Sachsen bescheinige ich dem Maschinenmeister Herrn Fritz Heinrich Alexander Schmidt gern, daß derselbe vom 24. Januar 1921 unter meiner Leitung als Maschinenmeister tätig war. Herr Schmidt hat es nie unterlassen durch unermüdlichen Fleiß und Umsichtigkeit alles aufzubieten was dem Betrieb förderlich war. Die Reparaturen und Montagen aufs schnellste und sorgfältigste auszuführen, so daß ich ihm nur das aller beste Zeugnis ausstellen kann. Da der Betrieb nur elektrisch betrieben wird, hat derselbe auch die elektrische Station mit allen Motoren etc. unter sich gehabt worüber ich ihm ebenfalls nur das Beste nachsagen kann.
Die besten Wünsche begleiten ihn meinerseits für seine ferneren Lebenswege. H. Wunsch, Fabrikdirektor.
Direktion Muldentalwerke Aktiengesellschaft. Freiberg i.Sa.
Zeugnis! den 16.Nov.23.
Herr Fritz Heinrich Schmidt geb. am 19. Januar 1885 ist seit 20. Januar 1921 als Maschinenmeister im Dienste der Muldentalwerke A.-G. Freiberg Sa. und zu meiner vollen Zufriedenheit wirklich unermüdlich tätig gewesen, die früher maschinell schlecht betreute Anlage in Ordnung zu bringen. Heute, bei meinem Dienstaustritt kann ich ihm nur die Anerkennung aussprechen, dass ich ihm einem grossen Teil meines Erfolges dadurch verdanke, dass er die Rekonstruktionsarbeiten mit viel Geschick und Verständnis durchführte.
Herr Schmidt ist nicht allein bei Neubauten, Montagen und Reparaturen verlässlich sondern hat auch die grosse elektrische Anlage in fachtechnisch bester Weise betreut.
Ruhigem Charakter, Nüchternheit und Unverdrossenheit sind Eigenschaften die Herr Schmidt im vollen Masse besitzt.
Ich kann ihn meinen Fachkollegen nur empfehlen. Lechthaler.
1924-03-28
Papierfabrik Limmritz-Steina Aktiengesellschaft in Steina-Saalbach i.Sa. (Amtsh. Döbeln), den 29. April 1938.
Zeugnis. Wir bescheinigen hiermit, daß Herr Fritz Schmidt, Limmritz Nr. 34D wohnhaft, geboren am 19. Januar 1885 in Eichberg Bez. Bunzlau, vom 1. April 1924 bis 29. April 1938 bei uns beschäftigt gewesen ist.
Herr Schmidt war zunächst als Maschinenmeister in unserer Papierfabrik mit Holzschleiferei Saalbach tätig. Ab 1. März 1930 übertrugen wir ihm den Werkführerposten in unserer Holzschleiferei Limmritz, in welcher Eigenschaft ihm die Beaufsichtigung des ganzen Fabrikbetriebes oblag.
In Herrn Schmidt hatten wir einen willigen, fleißigen Mitarbeiter, der sich vor keiner Arbeit scheute. Mit seinen Leistungen und seiner Führung waren wir immer zufrieden.
Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.
Steina-Saalbach, den 29. April 1938. Papierfabrik Limmritz-Steina Aktiengesellschaft.
1938-10-21
Ernst Rockhausen Söhne, Werkstätten für Holz-, Glas- und Metallarbeiten. Kunsttischlerei. Waldheim (Sachsen)
Zeugnis! 21. Oktober 1938.
Herr Fritz Schmidt, Limmritz b. Döbeln, geboren am 19. Januar 1885 in Eichberg war in unserem Betrieb vom 7. Juni 1938 bis 21. Oktober 1938 als Reparaturschlosser tätig, und hat sich der Vorgenannte durch besonderen Fleiß und große Umsicht ausgezeichnet. Sein persönliches Auftreten war jederzeit einwandfrei. Herr Schmidt verläßt unseren Betrieb, um, wie vorher, wieder eine leitende Stelle anzutreten.
Unsere besten Wünsche begleiten ihn für sein Vorhaben.
Unterschrift.
1946-02-28
Henschel u. Sohn G.M.B.H. Kassel, den 28.2.1946.
Zeugnis. Herr Fritz Schmidt, geb. 19. Januar 1885, trat am 24. Oktober 1938 in unsere Dienste. Er war in der Abteilung Prüffeld unserer Werksplanung als technischer Sachbearbeiter für Schmieroele und Fette tätig. Herr Schmidt hat seine Arbeiten mit viel Umsicht und Gewissenhaftigkeit durchgeführt. Er ist ein hervorragender Kenner der Oel- und Fettbranche; die ihm übertragenen Arbeiten hat er zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt. Seine Führung war immer einwandfrei. Infolge der eingetretenen Ereignisse und der damit verbundenen Einschränkung unseres Betriebes waren wir gezwungen, das Dienstverhältnis mit Herrn Schmidt zum 31. März 1945 zu lösen. Für die Zukunft wünschen wir ihm alles Gute. Henschel u. Sohn G.M.B.H. Unterschriften.
Alexander Schmidt, 31.12.2003