Karte Freystadt, Ausschnitt aus: Amtliche Anstalt für Kartographie, Schlesien 1:300000, Berlin 1955
Karte Niederschlesien, Ausschnitt aus: Knaurs Weltatlas, Karte Nr. 8 Nordostdeutschland 1:3500000, Berlin 1932
1961
Georg Steller, 'Zwei Dorfstudien aus Westschlesien. Hartau und Langheinersdorf, Kreis Sprottau', Detmold 1961, Seite 73ff:
Die Besitzerfolgen der 36 Bauerngüter in Langheinersdorf. Die Zahlen hinter den Besitzernamen geben das Jahr des Kaufes an, die Nummern 1 bis 36 stimmen mit unserer Flurkarte überein. Die in Klammern beigefügten Ziffern waren die Nr. des betreffenden Grundbuchblattes im Amtsgericht Sprottau. Das gelegentlich vorkommende "jetzt" bezeichnet den Stand von 1945.
[...]
1 (I 6) Anteil Neudorf, 1,5 Hufen (davon 11,5 Ruten beim Wohngut, 6,5 Ruten auf der Hartauer Seite). George Rethel der Alte um 1579-1583, Hans Andres 1583, Caspar Fiebig 1588, George Viereck von Zölling 1618, Matthes Schmied 1646 (Kauf 1650), Matthes Puchler 1659, dessen Witwe heiratet Hans Großmann den Jüngeren aus Nr. 2 1669, Hans Großmann der Jüngere 1692, Friedrich Großmann 1707, Christian Beier (Schwiegersohn) 1732, dann bis 1888 Beier (Christian 1732, Adam 1774, Friedrich 1813, Friedrich Wilhelm 1840, Adolf 1881, dessen Witwe und Kinder 1887), Ernst Weiner (2. Mann der Witwe) 1888, Robert Theiler aus Nr. 2 und Frau Emma geb. Weiner 1911. Gehöft noch vorhanden, aber als selbständiges Gut nicht mehr zu zählen, da mit Nr. 2 vereinigt. 44,21 ha.
[...]
3 (I 15) Anteil Neudorf, 1 7/12 Hufen. Bildete bis 1650 mit Nr. 28 ein Gut. Besitzer bis 1650 siehe Nr. 28. Schmidt, aus Nr. 13 stammend, seit 1650 bis 1945. (Caspar 1650, Heinrich 1676, Hans 1709, Hans George 1752, Johann George 1782, Johann Gottlieb 1825, Friedrich Wilhelm 1886, Erich 1919). Erbhof, Schmidts Pappelhof genannt, mit 46,13 ha.
[...]
13 (VII 135) Poppschützer Anteil. 1 Hufe. Hierzu kommt 1/2 Hufe unter dem Anteil des Nonnenklosters in Sprottau, die im Osten unmittelbar an das Gut anstößt. Die halbe Hufe gehörte 1620/26 noch zum Gut Nr. 15. Matz Schmidt bis 1650, Gabriel Schmidt 1650, Die Witwe heiratet George Adam aus Großenborau. Michael Schmidt 1659, Johann George Schmidt ... George Schmidt um 1722/42 bis 1759, Samuel Schmidt 1759, Johann Gottlob Schmidt 1810, dessen Witwe 1838, Johann Wilhelm Samuel Schmidt 1842 bis 1886. Gustav Müller heiratet die Pflegetochter, da Samuels Ehe kinderlos blieb, 1886, Paul Müller 1917. Erbhof 41,72 ha.
[...]
28 (I 14) Anteil Neudorf, 1 7/12 Hufen. Bis 1650 bildete dieses Gut mit Nr. 3 ein Bauerngut. Wohngut auf der Hartauer Seite. Jetzt mit Nr. 2 vereinigt. Matz Retels Witwe bis 1577, George Retel 1577, Christoph Pusch von Zölling 1594, dann Pusch bis 1886.
[...]
24 (I 9) Anteil Neudorf. 1/2 Hufe, die abseits des Gehöftes am Oberende des Dorfes auf der Hartauer Seite liegt. Kretscham [Wirtshaus] und Halbbauerngut. George Tietze um 1579 bis 1589, Martin Tietze 1589, Hans Tietze (Bruder und Kretschmer von Zölling) 1612, Hans Schmied um 1650, um 1679 Witwe des Hans Scheres?, Hans Schmied 1690, Hans Schmied 1719, Hans George Schmied 1745, Johann Gottlieb Schmidt 1795, Gottlieb Reimann 1799, Johann Gottlieb Puchler 1839, Gottheld Theodor Puchler 1869, [...]
Anmerkung Alexander Schmidt, 2004: Matz Schmidt verkauft seinen Hof 1650; Matthes Schmied erwirbt seinen Hof 1650. Die Übereinstimmung der Jahreszahlen legt nahe, dass es sich bei beiden um dieselbe Person handelt.
1966
Erich Schmidt, 'Langheinersdorf', Erbsen 1966[*], Seite 7.
Als ich nach der Herkunft meines Urahnen Caspar Schmidt forschte, fand ich im Schöffenbuch vom Mitteldorf folgende Eintragung unter dem 30.V.1650:
"Es verkauft Matz Schmidt sein Bauerngut, hier folgen die Grenzen und weiter unten dann noch die Belegung des Kaufgeldes, an seinen Sohn Caspar Schmidt für 600,- Mark glogauisch. gez. Unterschrift der Schöffen."
dann gleich darunter folgende Eintragung:
"Da es jedoch dem jüngsten Sohn Michael als rechtsmäßigen Erben gefällt, tritt dieser in den Kauf ein. gez. Unterschrift der Schöffen."
Im gleichen Jahre 1650 verkaufte der Michael in einem weiteren Kauf das Gut an seinen Bruder Gabriel, weiter fand ich, daß ebenfalls am gleichen Tage, dem 30.V.1650, im Schöffenbuch von Ober-Neudorf eingetragen war, daß Caspar Schmidt - mein Vorfahr - die Hälfte des Gutes seines Schwages Pusch kaufte. In diesem Kauf stand noch weiter, daß das Gut des S. Pusch vollständig wüst lag.
* Anmerkung Karl Herbert Schmidt, 1974: als Ergänzung der Untersuchungen von Georg Steller: Zwei Dorfstudien ... gedacht [...] Ein Exemplar dieser Arbeit befindet sich bei der Heimatstelle Sagan-Sprottau der Patenstadt Detmold - von dem meine Ablichtung stammt. Ein weiteres Exemplar besitzt die Familie Schmidt in Adelebsen (Erbsen).
1967
Erich Schmidt, Entwurf zur Chronik des Pappelhofs Langheinersdorf, im März 1967 an Karl Herbert Schmidt zum Fotokopieren überlassen, Seite 16/17.
Die erste Eintragung in diesem Schöffenbuch (Langheinersdorf-Oberneudorf) über das nun als Stammgut meines Geschlechtes anzusehende Gut finden wir in dem am 30. Mai 1650 dort verzeichneten Kaufbrief. Dort kauft Kaspar Schmidt, 2. Sohn des Matz Schmidt, vormals Schmied, von Mittellangheinersdorf, ...., das sogenannte Pusch'sche Gut in der Gemeinde Langheinersdorf-Ober-Neudorf, je zur Hälfte mit Christof Pusch.
Christof Pusch stammte aus Zölling und hatte das Gut am 31.1.1594 von Georg Retel, einem Verwandten des bekannten Bürgermeisters Retel aus Sagan, gekauft. Dieser Bürgermeister Retel aus Sagan war bei diesem Kauf Zeuge. Soweit mir erinnerlich, stand in dem Schöffenbuch von Langheinersdorf-Neudorf folgendes: "Es verkauft der wohllöbliche und ehrenwerte Ferdinand Sigismund von Zedlitz auf Popschütz als Erbherr das Christof Pusch-sche Gut, weil dasselbe vollständig wüst liegt und keinen Wirt hat, an Kaspar Schmidt und Christof Pusch Sohn für 800 Mark glogauisch je zur Hälfte, wie es in seinen Rainen und Grenzen zwischen George Großmann und Martin Irrgang auf der Großenborauer Seite und Matz Tietze auf der Hartauer Seite gelegen ist." es folgt dann anschließend die Belegung des Kaufpreises. Einige Tage nachher weist daselbe Schöffenbuch einen weiteren Kauf des Ferdinand Sigismund von Zedlitz aus Popschütz aus. Hier steht: "Es kauft das Grundmannsche Gut, das an die 14 Jahre öd und wüst gelegen hat, an Walter Kluge, gewesenen Hofmann aus Zyrus, Krs. Freystadt." Auch hier sehen wir die verheerenden Auswirkungen des 30jährigen Krieges bei den Bauerngütern in Langheinersdorf.
Dem Kauf des Kaspar Schmidt, der eine Schwester des Pusch geheiratet hat, waren Auseinandersetzungen mit seinem Vater Matz Schmidt und seinen anderen Brüdern vorausgegangen. Kaspar Schmidt war der zweite, Michel der jüngste Sohn des Matz Schmidt, der Namen des ältesten Sohes, der bereits nach Großenborau geheiratet hatte, war nicht mehr festzustellen. Auch in Großenborau hat sich diese Familie bis zur Austreibung im Mannesstamm erhalten.
Zu den Vorgängen bei der Auseinandersetzung finden wir am 20. Mai 1650 folgende Eintragung im Schöffenbuch von Mittel-Langheinersdorf: "Es verkauft Matz Schmidt sein Gut an seinen Sohn Kaspar Schmidt für 700 Mark glogauisch." Darunter steht aber gleich anschließend: "Weil es aber dem jüngsten Sohn als rechtsmäßigen Erben gefällt, tritt er in den Kauf ein."
1968
Karl Handke und Georg Steller, 'Beschreibung der schlesischen Kreise Sagan und Sprottau', Lippstadt 1968, Seite 357.
Karl Herbert Schmidt, Obering., 8 München, Zielstattstr. 143; *Leutersdorf, Kr. Zittau (Großv. *Leutbach, Kr. Glogau, Urgroßv. *Großenborau, Kr. Freystadt; Familie wohl aus Langheinersdorf stammend).
Karl Herbert Schmidt, 1974: Karl Handke und Georg Steller, die wohl besten Kenner der nordschlesischen Heimatgeschichte.
1974
Karl Herbert Schmidt, 'Unsere Ahnen, ein Quellenbuch', München 1974, Blatt 180ff.
Zum vermuteten Verwandtschaftsverhältnis des Matthes Schmied zur Sippe Viereck.
Die Sippe des Gutsverkäufers George Viereck war bereits vor 1550 in Langheinersdorf ansäßig, wie folgende Nachricht zeigt:
"Der Thorner Bürger und Tuchmacher Georg Vierecke ist Sohn des Merten Vierecke zu 'Hennerßdorff' gewesen; nach seinem Tode betrauen die verwitwete Mutter Hedwig und die Brüder Peter und Matthes Vierecke, beide Bürger und Tuchmacher in Freystadt, 1589 den Thorner Bürger und Schneider Georg Reimann mit der Einforderung ihres Erbfalls."
Wentscher, Erich: Deutsche Zuwanderung nach Thorn um 1600. Arch. f. Sippenforschg. 19. Jahrg. 1942 Seite 253.
Ein Vetter der vorgenannten Brüder Peter und Matthes Vierecke, dürfte der Langheinersdorfer Bauer Melchior V. gewesen sein, der 1604 das Auenrecht vor seinem Hofe vom Grundherrn Otto v. Zedlitz kaufte. Er vererbte 1609 den Hof an seinen Sohn Hans V. Dieser verließ 1625 Langheinersdorf nach Gutstausch mit einem Wittgendorfer Bauern.
Ein weiterer Vetter ist in Caspar V. zu suchen, der 1594 ein Gut erwarb, das 1610 von seiner Witwe wieder verkauft wurde und schließlich im Mittelvorwerk aufging.
Diese Angaben wurden ebenfalls der Arbeit von Georg Steller [siehe stel1961] Seite 59; 64; 66; 67; 73 u. 77 entnommen. Sie sind zusammengestellt in der Druckschrift von Karl Herbert Schmidt:
Verzeichnis von 900 Einwohnern der Gemeinde Langheinersdorf, Kreis Sprottau in Schlesien, von 1250 bis 1945. (München 1973)
Es ist zwar viel wahrscheinlicher, daß Matthes Schmied im Jahre 1646 die Bewirtschaftung eines im 30jährigen Kriege verwüsteten Hofes auf Veranlassung des Grundherrn übernahm, als daß verwandtschaftliche Verbindungen zum Verkäufer vorgelegen hätten. Eine Entscheidung dieser Frage kann jedoch wahrscheinlich erst durch Einsichtnahme in das noch vorhandene Schöffenbuch (siehe 4) erwartet werden - z.Zt. leider nicht möglich.
Zur Grundherrschaft des Matthes Schmied.
Hinweise auf die Grundherrschaft.
In der unter [stel1961] genannten Arbeit schreibt Georg Steller (S. 67):
"Von 1604 bis 1684 gehörte Neudorf den von Zedlitz auf Poppschütz ..."(Siehe auch 2). "Von 1594 bis 1603 fehlen Käufe im Schöffenbuch."
Robert Freiherr von Zedlitz und Neukirch schreibt in seinem Buche: Das Geschlecht der Herren, Freiherren und Grafen von Zedlitz (Stargard 1938) als Anmerkung 19 (zu Tafel 22):
"Otto (von Zedlitz) kauft 1591 Popschütz und verkauft 1596 Reppersdorf. - Gem.I. a.d.H.Dalkau, To. Christophs v.Gl. (Glaubitz) und der Anna v. Rechenberg. - Gem.II. To. Melchiors v.Schw. (Schweinichen) auf Bohrau-Seifersdorf +1589, und der Katharina v. Busewoy."
Er fügt als Anmerkung 29 hinzu:
"sie (Erdmuth Sophie von Schweinichen auf Schweinhaus, Tochter des Ferdinand Siegmund von Zedlitz auf Ober-Popschütz und Langheinersdorf +1693 - Enkelin des Hans v.Z. auf Popschütz - Urenkelin des oben genannten Otto v.P.) verkauft Popschütz 1693 an Knobelsdorfs und Langheinersdorf 1697 an Rothenburgs."
Zum angenommenen Vater-Sohn-Verhältnis von Matthes und Mathäus Schmied.
Zum Verkauf des Gutes von Matthes Schmied und zur Übersiedlung der Familie von Langheinersdorf-Neudorf nach Großenborau äußert der Kreisarchivleiter von Sprottau, Herr Longin Milczarek - auf meine Frage, ob Vater Matthes Schmied oder sein Sohn Mathäus Schmied als Großknecht nach Großenborau zog, - folgende Ansicht:
"... und habe in dem Schöffenbuch von /Langheinersdorf/ - Dlugie /Neudorf/ nachgesucht. Es tut mir leid, aber ich kann Ihre Frage nicht beantworten, und zwar ob der ehemalige Grossknecht Matthes Schmidt von Borow, der ehemalige Bauer aus Neudorf, oder dessen Sohn gewesen war. Es geht nicht eindeutig diese Tatsache festzustellen.
Aus dem Schöffenbuch mit der Sygn.nr. - 633 dass dem Archivkörper - /"Akta m. Szprotawy"/ /"Magistrat Sprottau"/ gehört, konte ich nur folgende, von Ihnen angegebene Tatsachen feststellen:
1. Den Erbkauf Mattheus Schmiedes /1651/ s.-4.
2. Den Erbkauf Mattheus Puchlers /1659/ s.9-10
3. Den Kauf Caspar Schmidt und Pusch /1650/ s.45
4. Den Erbkauf Adam Pusch /1650/ s.35
Selbst bin ich eher der Ansicht dass es der Ehemalige Bauer aus Neudorf gewesen war, aber bestätigen kann ich dass, bis jezt, nicht." - Dies kann auch daran liegen, daß ihm dies von den Vorgesetzten nicht gestattet wurde!
Aus dem Brief: Szprotawa, den 8. September 1973.
(Ich hoffe, das von mir angenommene Vater-Sohn-Verhältnis von Matthes und Mathäus Schmied wird sich später urkundlich ebenso belegen lassen wie der Geburtsort Poppschütz).
Zur möglichen Motivation des Mathäus Schmied, seinen Hof in Langheinersdorf aufzugeben und Großknecht in Großenborau zu werden.
Die Stellung des Großknechts in der Gutsgemeinschaft.
In der 'Neu vermehrte Schlesische Chronik und Landesbeschreibung bis 1619' gibt Jacob Schickfus Auszüge aus der "LandesOrdnung des Oelßnischen Fürstenthumbs, ... welche auch in andern Fürstenthümdern dieses Landes heilsam observiret, ..." und schreibt im 3. Buche auf Seite 373:
"Vom Gesinde vnd ihrem Lohn. Ein Vogt, welcher einem seine Wirtschaft versihet, soll ein Jahr lang nicht mehr als sechs Marck gegeben werden. Einem Großknecht, der das Ackerwerck versiehet, das andere Gesinde regiret, das Geschirr und Stelle machen versorgen kan, demselben soll man geben fünff Marck am Geld, Item zu Stieffeln 24 gr. Vnd zwey gemecht Schue."
Da in aller Regel auch die Ehefrau des Großknechts auf dem Gute tätig war und als "Schliesserin, Kindermagd, oder Köchin am Gelde anderthalb Marck. Fünff Elln kleine, Fünff Elln Mittel, Fünff Elln Grobe Leimet. Zwey gemechte Schue (und) einen Schleyer" als Lohn erhielt - und dies neben der vollen Verpflegung - so erscheint es verständlich, daß Matthes Schmied seinen Bauernhof mit dem Amt des Großknechts vertauschte; - einem angesehenen und recht einbringlichen Amte.
Die Chronik von Schickfus kann in der Bayerischen Staatsbibliothek unter der Signatur 2° Austr. 45 bestellt und im Lesesaal eingesehen werden.
1974
Karl Herbert Schmidt, 'Unsere Ahnen, ein Quellenbuch', München 1974, Blatt 180ff.
Zum vermuteten Herkunftsort des Matz Schmidt.
Den Hinweis auf den sehr wahrscheinlichen Herkunftsort des Matz Schmidt entnehme ich folgender Veröffentlichung:
Lissaer Geburtsbriefe 1639-1731
bearbeitet und herausgegeben von Hans Joachim Harms. (Schriftenreihe Deutsche Sippenforschung im Osten. Neue Folge Posen 1940) (Bayerische Staatsbibliothek: Z 39.184(5.6)
Am 23.2.1666 wird in Lissa ein Geburtsbrief ausgestellt für:
"Christoph Schmiedt.
Vater: Caspar Schmiedt,
Mutter: Ursula Goley, Tochter des Caspar Goley, Bauer in Kosel (Kr. Glogau)
*Poppschütz (Kr. Freystadt N.S.)
Zeugen: Hermann Ehlers, Bürger und Schuster in Lissa, Christoph Schreiber, Bürger und Schuster in Lissa."
Strehlau, Helmut: Auswärtige als Bürger zu Lissa 1639-1731. Ostdeutsche Familienkunde Heft 3/1970, Seite 341, faßt die Mitteilung wie folgt zusammen: (Abkürzungen aufgelöst)
"Schmiedt, Christoph (1666), *Poppschütz (Kr. Freystadt), Bürger und Schuhmacher in Lissa. Eltern: Caspar Sch. und Ursula Goley, Tochter des Caspar G., Bauer in Kosel (Kr. Glogau)."
(Es bleibt zu prüfen, ob Caspar Schmiedt aus Poppschütz und Matz Schmidt aus Langheinersdorf Brüder waren. Daß Matz und seine Söhne durch die Zedlitz auf Poppschütz nach Langheinersdorf umgesiedelt wurden, erscheint in hohen Maße wahrscheinlich).
Alexander Schmidt, 30.6.2004